Die Masche der Online-Dating-Portale

Sexgeschichten und Sexchat, darauf stehen vor allem Männer. Der Partner hat keine Lust mehr auf Sex und man selbst kommt nur noch selten zum Zug. Schon ist ein Seitensprung vorprogrammiert. Welche Folgen das Fremdgehen haben kann, ist den meisten Menschen bewusst. Wie davon vor allem Online-Plattformen profitieren, vermutlich nicht.

Der Profit mit dem Fremdgehen

Online Partnerbörsen wie Parship erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Immer mehr Menschen werden aber auch Kunden auf Fremdgehportalen. Onlineportale wie Seitensprung bieten für ihre Kunden eine vermeintlich große Auswahl an Nutzern, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgen. Auf den ersten Blick erscheinen viele der Fremdgehportale seriös und am Interesse der Zielgruppe orientiert. Schnell wird allerdings klar, dass viele der wichtigsten Funktionen des Portals nur mit erheblichen Zusatzkosten freischaltbar sind. So müssen Kunden oft monatliche Abonnements abschließen, um Nutzerprofile vollständig freischalten und sehen zu können. Auch das Schreiben von Nachrichten kostet in den meisten Fällen Geld. Bei normalen Partnerbörsen für Singles ist dies nicht so ausgeprägt wie für Seitensprungportale. Das liegt vor allem an der Zielgruppe. Auf Fremdgehportalen können sich viele Nutzer ihren heimlichen Fantasien, die sie möglicherweise nicht mit der eigenen Partnerin befriedigen können, ohne Hemmungen hingeben. Egal ob Sexchat oder dirty chat. Das Fremdgehen wird so zum regelrechten Abenteuer.

Die Masche der Fremdgehportale

Die Betreiber der Onlineportale lassen sich diese Dienste gut bezahlen. Und eine Sache ist dabei besonders auffällig: der Männerüberschuss. Die Mehrheit der Nutzer ist männlich. Um diesem Fakt entgegenzuwirken, erstellen nahezu alle Plattformen sogenannte „Fake Profile“. Dies sind oft gutaussehende junge Frauen, die vor allem neu hinzugewonnene männliche Nutzer anschreiben, um diese an die Plattform zu binden. Dadurch zahlen die Nutzer Geld für jede Nachricht oder schließen automatisch ein kostenpflichtiges Abonnement ab. Die Webseite bzw. das Portal verdient damit Geld. Zusätzlich schaltet es Werbung, um weitere Klicks zu generieren. Die Nutzer müssen dann selbstständig herausfinden, welche Profile der Realität entsprechen und welche nicht. Als Tipp lässt sich festhalten, dass meistens Profile mit unbearbeiteten oder ungefilterten Profilbildern echt sind. Dieser Punkt allein reicht nicht aus, zusätzlich sollten die Angaben im Profil auch zu den persönlichen Angaben wie Profiltexte und zu den Fotos passen. So können die nächsten Treffen auch zu einem echten Abenteuer und nicht zu einem Reinfall werden. Für Frauen ist die Anmeldung in der Regel kostenlos.

Fremdgehen – der Reiz des Abenteuers

Wer sich trotzdem nicht davon abhalten lassen möchte, einmal über den Weg der Online-Plattformen ein Sexdate zu vereinbaren, muss etwas Zeit und Arbeit investieren. Am Ende zahlt sich die Mühe allerdings aus. Unkomplizierte Treffen, mit dem Ziel das Verbotene zu tun bringen frischen Wind in das eingefahrene Sexleben. Eine echte Chance für jeden, der seine Beziehung nicht sofort beenden möchte, aber den Sex als Hauptgrund für die Beziehungskrise sieht. Ob übergangsweise, bis die eigene Beziehung wieder läuft oder als nette Affäre: Die Auswahl ist Online groß und es ist für jeden der passende Partner dabei. Einfach ausprobieren und oder erst einmal auf eine der kostenfreien Applikationen wie Tinder zurückgreifen und schon ist das Abenteuer für das Bett geboren.